SP-KO Fleischanderl: Versorgungsverbesserung bei Schwangerschaftsabbrüchen erreicht, Land unterstützt Ordination
Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen schaffen – niederschwellig, bedarfsgerecht und medizinisch qualitätsvoll: Dieses Ziel verfolgt die SPÖ in der Tiroler Landesregierung. Maßgeblich an der Lösungsfindung beteiligt ist dabei SPÖ-Klubobfrau Elisabeth Fleischanderl. Im heute gefassten Regierungsbeschluss zur Unterstützung einer entsprechenden Ordination sieht sie einen wichtigen Schritt gesetzt: „Zur weiblichen Selbstbestimmung gehört ein ädaquater Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen. Die Situation in Tirol war hier bislang alles andere als zufriedenstellend. Dass es nun gelungen ist, mit Landes-Unterstützung ein zusätzliches niedergelassenes Angebot zu schaffen, zeigt aber: Mit Einsatz geht etwas weiter. Der Erfolg bestärkt uns aber auch, nicht lockerzulassen und für weitere Verbesserungen in der Frauengesundheit zu arbeiten.“
Ein Meilenstein, der allerdings in der Verantwortung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) liegt, wäre die Aufnahme von Schwangerschaftsabbrüchen in den Leistungskatalog. „Schwangerschaftsabbrüchen sind eine hohe finanzielle Belastung, die Frauen bislang selbst tragen müssen. Ändern könnte das eine Aufnahme in den Leistungskatalog der ÖGK“, erklärt Fleischanderl. „Das Land Tirol nimmt 40.000 Euro für die Erstausstattung und einen monatlichen Beitrag von 1.200 Euro in die Hand. Denn Frauen müssen sich auf ordentliche medizinische Versorgung verlassen können“, betont die Klubobfrau der SPÖ Tirol und zollt Respekt: „Ich danke den Ärztinnen und Ärzten für ihre Bereitschaft, mit ihrer Ordination einen wichtigen Beitrag zur Frauengesundheit und weiblichen Selbstbestimmung in Tirol zu leisten. Beides ist wichtig. Deshalb wird sich die Sozialdemokratie weiter für Verbesserungen bei der medizinischen Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen einsetzen.“